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Sirmione ist vielleicht die interessanteste Ortschaft am Gardasee,
denn zum einen liegt das kleine Städtchen mit rund 6´000 Einwohnern in
einmaliger Art und Weise an der Spitze einer langgestreckten Landzunge
im südlichen Teil des Gardasees und zum anderen gibt es kaum in einem
anderen Ort derart viele interessante Sehenswürdigkeiten. Zurecht ist
Sirmione auch eines des beliebtesten Ausflugsziele und man sollte sich
mindestens einen ganzen Tag Zeit nehmen, um alles rund um das
Städtchen zu erkunden.
Allein die Altstadt Sirmiones mit ihren vielen engen und winkligen
Gassen, den zahlreichen Boutiquen, den bezaubernden
Antiquitätengeschäften, den kulinarisch äußerst empfehlenswerten
Restaurants und natürlich den entspannten Straßencafés bietet genug
Unterhaltung für einen ganzen Tag und kann stundenlang erkundet
werden.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist aber das monumentale Castello
Scaligero, das an der Spitze der Halbinsel thront und aus de 13.
Jahrhundert stammt. Die riesige Burganlage mit den vielen hohen Türmen
und einem gewaltigen Hafenbecken schließt Sirmione vom Festland ab und
ist über eine beeindruckende Zugbrücke zugänglich. Bei einem Rundgang
durch die perfekt erhaltenen Gemäuer gewinnt man einen Eindruck, wie
ausgeklügelt das Verteidigungssystem angelegt war und kann außerdem
einen wundervollen Blick auf den Hafen von Sirmione genießen.
Weitere interessante Ziele für Besucher sind die beiden Kirchen Santa
Maria Maggiore, die durch eine wundervolle enge mittelalterliche Gasse
zu erreichen ist und San Pietro in Mavino, die auf dem zweiten Hügel
der Stadt errichtet wurde und auf das 8. Jahrhundert zurückgeht.
Äußerst interessant sind auch die Grotten des Catull, bei denen es
sich um die Ruinen einer alten Römervilla handelt, die insgesamt eine
Fläche von zwei Hektar einnehmen und hauptsächlich aus Stützmauern
bestehen. In Oberitaliens bedeutendster archäologischer Fundstelle ist
auch ein kleines Museum eingerichtet, das einen Eindruck von der
einstmaligen Pracht der Villa vermittelt.
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